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Die Kombi-Reha kommt naturgemäss nur bei Krankheitsbildern in Betracht, für deren Reha-Behandlung auch ambulante Rehabilitationseinrichtungen zur Verfügung stehen. Hierbei ist zu beachten, dass zur Zeit bei weitem noch nicht für  jede Erkrankung, die stationär rehabilitierbar ist, entsprechend konzessionierte ambulante Rehabilitationseinrichtungen vorhanden sind.

Vorwiegend ist der ambulante Rehabilitationssektor auf die Behandlung der folgenden Erkrankungen eingestellt:

  • Orthopädische  Erkrankungen (z.B. Zustand nach frisch durchgeführtem Gelenkersatz / TEP-Implantation und operativen Eingriffen an der Wirbelsäule)
     
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z.B. Zustand nach frisch durchgeführten Herzoperationen / Klappenersatz / Bypassversorgung u.a., Zustand nach akutem Herzinfarkt, Zustand nach frisch durchgeführter Gefässoperation)
     
  • Tumorleiden (Zustand nach Operation, Strahlentherapie, Chemotherapie).

Zahlenmässig deutlich führend sind ambulante Rehazentren für die Behandlung orthopädischer Patienten, gefolgt von Einrichtungen, welche Herz-Kreislauf-Patienten behandeln. Für die ambulante Tumornachsorge stehen erst vereinzelt ambulante Rehaeinrichtungen zur Verfügung.

In der Meduna-Klinik bestehen Konzessionierungen für die stationäre Rehabilitation sämtlicher vorerwähnter Krankheitsbilder, so dass diese Klinik grundsätzlich als stationäre Behandlungsstätte für alle Patienten in Betracht kommt, die an einer Kombi-Reha interessiert sind.

 

Darüber Hinaus verfügt die Meduna-Klinik über mehrere zusätzliche Behandlungskonzessionierungen. Daher soll an dieser Stelle der Vollständigkeit halber das insgesamt bestehende Indikationsspektrum der Klinik aufgeführt werden:

Stationäre Anschlussheilbehandlungen (AHB) / Anschlussrehabilitationen (AR) und allgemeine Rehabilitationsmassnahmen / stationäre Kuren

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Zustand nach Herzinfarkt, Herzbypass-Operation, Herzklappenersatz, sonstigen Herzoperationen, PTCA, Stent- und Schrittmacherimplantation, Herzentzündungen (Endo-, Peri-, Myokarditis), Herzmuskelerkrankungen (Kardiomyopathien), Kononare Herzerkrankung / Angina pectoris, Herzklappenfehler, Herzinsuffizienz, Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck, Kreislaufregulationsstörungen, Zustand nach Lungenembolie
  • Gefässerkrankungen: Zustand nach Gefässoperationen, z.B. Operationen der Becken- und Beinarterien, der grossen Bauchgefässe , Arm- und Halsarterien, jeweils einschliesslich frischer Gefässbypassversorgungen, Atherosklerosefolgen wie arterielle Verschlusskrankheit und Hirndurchblutungsstörungen, Zustand nach Thrombose und Embolie, fortgeschrittene Krampfaderleiden und Lymphstauungen
  • Lungen- und Atemwegserkrankungen: Zustand nach Lungenoperation, Lungenentzündung, Bronchialasthma, chronisch-obstruktive Atemwegserkrankung, chronische Bronchitis und Emphysembronchitis, Bronchiektasen
  • Erkrankungen des Verdauungstraktes: Zustand nach grossen Bauchoperationen, chronisch-entzündliche Darmerkrankungen, Colitis ulcerosa, Morbus Crohn, sonstige Erkrankungen an Speiseröhre, Magen, Darm, Leber, Gallenblase, Bauchspeicheldrüse
  • Tumorerkrankungen: Zustand nach Operation, Strahlentherapie und / oder Chemotherapie bösartiger Erkrankungen in kurativen oder palliativen Behandlungsstadien
  • Erkrankungen des Bewegungsapparates: Zustand nach Bandscheiben- und Gelenkoperationen (Hüft-TEP, Knie-TEP), degenerative Erkrankungen der Gelenke (Arthrose), Wirbelsäule (Spondylose) und Bandscheiben (Discopathien), entzündlich- rheumatische Erkrankungen wie chronische Polyarthritis (pcP), Morbus Bechterew, Kollagenosen, entzündlich-rheumatische Weichteilaffektionen (Weichteilrheumatismus), Arthropathien (Gelenkbeteiligungen)  bei sonstigen internistischen Erkrankungen
  • Stoffwechselerkrankungen: Diabetes mellitus, Gicht, Fettstoffwechselstörungen, Schilddrüsenerkrankungen, Übergewicht bzw. Adipositas
  • Neurologische Erkrankungen: Zustand nach Schlaganfall, Hirnblutung, Morbus Parkinson, Multiple Sklerose
  • Psychosomatosen und Erschöpfungszustände: Chronische Schmerzsyndrome (z.B. Migräne, Spannungskopfschmerz, Neuralgie, somatoformes Schmerzsyndrom), chronische Ohrgeräusche (Tinnitus), funktionelle Organstörungen (z.B. Reizmagen, Reizdarm / Colon irritabile, funktionelle Herzbeschwerden), Stress-Syndrome, Managerkrankheiten, depressive Verstimmungen, dysthyme Störungen, Angststörungen, Anpassungsstörungen, Somatisierungsstörungen.

Die vorstehend aufgeführten Rehabilitationsindikationen gelten sowohl für privatversicherte Patienten bzw. Selbstzahler und beihilfeberechtigte Patienten als auch für Patienten der gesetzlichen Krankenversicherungen (RVO-Kassen wie AOK, BKK, IKK, LKK u.a. und Ersatzkassen wie BEK, DAK, TK, HaMü, u.a.).

 

Ambulante Rehabilitationsbehandlungen

Privatpatienten können sich auch zur Durchführung ambulanter Rehabilitationen, ambulanter Kuren bzw. offener Badekuren in unsere  Behandlung begeben.

Badearztscheine der gesetzlichen Krankenversicherungen können von der Meduna-Klinik angenommen werden; in diesem Fall erfolgt die ärztliche Betreuung in der Klinik durch einen vertragsärztlich (kassenärztlich) tätigen Badearzt.

 

Allgemeine stationäre Klinikbehandlungen von Privatpatienten

Selbstzahler, privatversicherte und beihilfeberechtigte Patienten können sich bei akuten oder chronischen stationär behandlungsbedürftigen Erkrankungen auch unabhängig von Kuren oder Rehabilitationen in der Meduna-Klinik fachklinisch durch den Chefarzt behandeln lassen, wenn das jeweilige Krankheitsbild bei der gegebenen Infrastruktur der Klinik adäquat behandelbar ist. Vornehmlich kommen für solche dem Krankenhaus analogen stationären Primärbehandlungen Erkrankungen auf den Gebieten der Inneren Medizin und Angiologie sowie der Orthopädie in Betracht.

Im Unterschied zu einer Behandlung in allgemeinen Krankenhäusern ist im Falle einer solchen stationären Behandlung in unserer Klinik die Einverständniserklärung des jeweils zuständigen privaten Kostenträgers im Voraus einzuholen, damit eine versicherungsseitige Übernahme der anfallenden Behandlungskosten gewährleistet ist.

 

Ambulante Facharztbehandlungen

Privatpatienten können sich bei Bedarf auch ambulant an die Chefärzte der Meduna-Klinik wenden.. Auf Grund der gegebenen uneingeschränkten freien Arztwahl sind die entstehenden Kosten für diese ambulanten fachärztlichen Behandlungen von der zuständigen privaten Krankenversicherung grundsätzlich zu erstatten. Gleiches gilt auch für beihilfeberechtigte Patienten.

 

Copyright: Prof. Dr. Piper, Meduna-Klinik, 56864 Bad Bertrich,
Tel.: 02674 / 182 0, Fax: 02674 / 182 3182

 

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